Kraft des Atems

Die Kraft des Atems (Pranayama):
einfach erlernbare Atemübungen steigern die Energie- und Fitnesslevel, innere Ruhe und Gelassenheit. Verringert werden alle Stressauswirkungen und Krankheitsanfälligkeit.

Alle Übungen erfordern keine Vorkenntnisse und sind in jedem Alter durchführbar.
  • " Der Begriff "Pranayama" bezeichnet die bewusste Regulierung und Vertiefung der Atmung durch Achtsamkeit und Üben. Durch eine Konzentration auf die Vorgänge der Atmung und durch bewusst ausgeführte Atemtechniken können die Prozesse des Bewusstseins beeinflusst werden. Ähnliche Effekte werden auch bei zahlreichen Meditations- und Entspannungstechniken beobachtet.

Bei der Pranayama-Praxis wird erlernt, wie unbewusste Atemmuster durch bewusst angewandte Techniken ersetzt werden können. Unbewusste, gewohnheitsmäßige Atmungsmuster können so bewusst werden. Emotionale Zustände lassen sich physiologisch am Muskeltonus nachweisen, ebenso sind direkte Zusammenhänge zwischen physischen und psychischen Veränderungen und Veränderungen der Atmung zu beobachten. So führt Angst beispielsweise zu einer flacheren und schnelleren Atmung, oder Erschrecken zum plötzlichen unwillkürlichen Einatmen und Luftanhalten. Zumeist sind also mit bestimmten unbewussten Atemmustern ebenso unbewusste emotionale Muster der Psyche verknüpft - diese können durch ein verbessertes Bewusstsein für die Atmung ihren zwanghaften Charakter verlieren. Auf diese Weise können eingefahrene Gewohnheitsmuster des Organismus sanft der bewussten Veränderung zugänglich gemacht werden. Die Atmungspraxis kann somit als Bindeglied zwischen Vorgängen des Körpers und geistigen Prozessen betrachtet werden. Im Yoga hat deshalb die Praxis des Pranayama traditionellerweise eine große Bedeutung. Pranayama kann als eine der ältesten Formen der Atemtherapie bezeichnet werden.

Werden die verschiedenen Übungen des Pranayama regelmäßig praktiziert, wird das Atemvolumen vergrößert und der Atem immer länger und feiner In verschiedenen medizinischen Studien konnte gezeigt werden, dass die regelmäßige, langsame Pranayama-Atmung zu positiv bewerteten Effekten führt, wie z.B. verringerter Puls und Blutdruck, sowie gesteigerte Amplituden von Theta-Wellen im EEG, gesteigerte Aktivität des entspannenden Parasympathikus, einhergehend mit dem Gefühl von Wachheit, Stressrezistenz und Energetisierung sowie positiven Geistesveränderungen, wie verbesserte Konzentration und Merkfähigkeit.









Atemübungen am Strand
von Novo Sancti Petri